Was Hänschen nicht lernt..

 

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nur noch schwer!“

So ungefähr könnte man die Bedeutung der Sozialisationsperiode für das Leben eines Hundes auf einen kurzen Nenner bringen.

Die Sozialisationsperiode dauert etwa von der 4. bis zur 14./16. Lebenswoche. In dieser Zeit finden Lernprozesse statt, die später nie wieder so rasch und umfassend möglich sind. Alle Lebewesen, mit der ein Hund in dieser Zeit freundliche Kontakte hat, prägen sich ihm als „freundlich“ ein. Im täglichen Miteinander lernt der Welpe, wie man mit diesen Freunden umgeht. Diesen Vorgang bezeichnet man als Sozialisation. Außerdem gewöhnt er sich an die vielen Umweltreize, denen er täglich ausgesetzt ist. Diesen Prozess bezeichnet man als Habituation.

Charakteristisch für diese für dieses „Lernfenster“ ist, dass der Welpe sich allem Neuen, zum Beispiel einer fremden Person, einem anderen Hund oder auch unbekannten Gegenständen ohne Angst nähert und das Neue rasch und dauerhaft in seinem Gehirn als ungefährlich abspeichert.

Daher ist es so wichtig, dass ein Welpe von klein auf möglichst vieles als positiv kennenlernt. Eine kleine Checkliste für Dinge, die ein Welpe kennenlernen sollte, findet sich hier.