Mein Tier auf der Couch ?

 

   

Nein, so darf man sich Verhaltenstherapie sicherlich nicht vorstellen, obwohl das natürlich der schönste und bequemste Weg für alle wäre. Der Erfolg einer Tierverhaltenstherapie hängt immer von der guten Zusammenarbeit zwischen Tierhalter, Tierverhaltenstherapeut und Haustierarzt ab. Tierverhaltenstherapie ist zu einem beträchtlichen Teil „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Was passiert nun genau, wenn es doch nicht die Couch ist, auf der Rex und Co landen?


© Evi Polsterer

 

Im gemeinsamen Gespräch finden wir die Ursachen für das Verhaltensproblem. Die anschließende spezielle Untersuchung Ihres Tieres liefert mir wichtige zusätzliche Informationen, um das Problem zu analysieren und einen Verhaltenstherapieplan zu erstellen.


Je nach Fall werden dann Managementvorschläge besprochen, Trainingsmaßnahmen demonstriert und gemeinsam geübt sowie – falls nötig – weitere therapeutische Schritte empfohlen, wie die Gabe von Psychopharmaka oder homöopathischen Arzneimitteln.


Kommt als Ursache für das Verhaltensproblem eine organische Erkrankung in Betracht, so wird dieser Verdacht in Zusammenarbeit mit Ihrem Haustierarzt abgeklärt und gegebenenfalls eine entsprechende Behandlung durchgeführt.


Manchmal genügt eine einzige Konsultation, um ein Verhaltensproblem in den Griff zu bekommen. In anderen Fällen reicht es, weitere Hilfe telefonisch zu geben. Ebenso kann es aber nötig sein, sich zu weiteren Trainingseinheiten zu treffen, um bestimmte Maßnahmen im Rahmen der „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu üben.